Ratgeber · Vorbereitung Welche Unterlagen werden für einen Immobilienverkauf benötigt?
Die Liste hängt von Immobilienart, Eigentumsform und Nutzung ab. Eine frühe Bestandsaufnahme verhindert Verzögerungen.
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Bewertungen geprüft am 21.10.2026
Allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung.
Sieben Bereiche
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Schritt 1: Eigentum und Grundstück
Grundbuchangaben, Flurkarte, Rechte und Belastungen, bei Erbbaurecht die Verträge.
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Schritt 2: Gebäude, Grundriss und Flächen
Grundrisse, Flächenangaben, Bauunterlagen, An- und Umbauten.
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Schritt 3: Energie und Technik
Energieangaben, Heizung, wesentliche Anlagen, Wartungsnachweise.
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Schritt 4: Modernisierungen und Zustand
Was wurde wann erneuert? Bekannte Schäden und Prüfberichte.
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Schritt 5: Eigentumswohnungen
Teilungserklärung, Abrechnungen, Protokolle, Rücklagen, Verwalterinformationen.
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Schritt 6: Vermietete Immobilien
Mietvertrag, Miete und Nebenkosten, Kaution – Mieterdaten geschützt.
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Schritt 7: Vermarktung und Abschluss
Aus der Objektakte entstehen Exposé und Antworten; Notariat und Bank fordern später weitere Dokumente an.
Praktische Bestandsaufnahme
Jedes Dokument in eine Gruppe: vorhanden, zu prüfen, fehlt, nicht erforderlich. Möglichst vor Fotos und Veröffentlichung beginnen – manche Klärungen brauchen Zeit.
Häufige Fragen
Nein. Zuerst wird der Stand erfasst, daraus entsteht die Liste.
Beschaffen, aufbereiten oder neu zeichnen – je nach Objekt.
Ein Energieausweis wird für zehn Jahre ausgestellt. Ist er noch gültig, kann er für den Verkauf genutzt werden; fehlt er oder ist er abgelaufen, sollte er vor der Vermarktung neu erstellt werden. Für Baudenkmäler gelten Ausnahmen.

Fachlich eingeordnet von Andreas Demir – Immobilienmakler und Sachverständiger für die Wertermittlung bebauter und unbebauter Grundstücke. Stand: Oktober 2026.


