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Ratgeber · Vorbereitung Welche Unterlagen werden für einen Immobilienverkauf benötigt?

Die Liste hängt von Immobilienart, Eigentumsform und Nutzung ab. Eine frühe Bestandsaufnahme verhindert Verzögerungen.

Allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung.

Sieben Bereiche

  1. Schritt 1: Eigentum und Grundstück

    Grundbuchangaben, Flurkarte, Rechte und Belastungen, bei Erbbaurecht die Verträge.

  2. Schritt 2: Gebäude, Grundriss und Flächen

    Grundrisse, Flächenangaben, Bauunterlagen, An- und Umbauten.

  3. Schritt 3: Energie und Technik

    Energieangaben, Heizung, wesentliche Anlagen, Wartungsnachweise.

  4. Schritt 4: Modernisierungen und Zustand

    Was wurde wann erneuert? Bekannte Schäden und Prüfberichte.

  5. Schritt 5: Eigentumswohnungen

    Teilungserklärung, Abrechnungen, Protokolle, Rücklagen, Verwalterinformationen.

  6. Schritt 6: Vermietete Immobilien

    Mietvertrag, Miete und Nebenkosten, Kaution – Mieterdaten geschützt.

  7. Schritt 7: Vermarktung und Abschluss

    Aus der Objektakte entstehen Exposé und Antworten; Notariat und Bank fordern später weitere Dokumente an.

Praktische Bestandsaufnahme

Jedes Dokument in eine Gruppe: vorhanden, zu prüfen, fehlt, nicht erforderlich. Möglichst vor Fotos und Veröffentlichung beginnen – manche Klärungen brauchen Zeit.

Häufige Fragen

Nein. Zuerst wird der Stand erfasst, daraus entsteht die Liste.

Beschaffen, aufbereiten oder neu zeichnen – je nach Objekt.

Ein Energieausweis wird für zehn Jahre ausgestellt. Ist er noch gültig, kann er für den Verkauf genutzt werden; fehlt er oder ist er abgelaufen, sollte er vor der Vermarktung neu erstellt werden. Für Baudenkmäler gelten Ausnahmen.

Andreas Demir, MOSES Immobilien

Fachlich eingeordnet von Andreas Demir – Immobilienmakler und Sachverständiger für die Wertermittlung bebauter und unbebauter Grundstücke. Stand: Oktober 2026.

Andreas Demir, MOSES Immobilien

Unterlagenstand gemeinsam einordnen

Wert & Potenzial prüfen Checkliste Privatverkauf